Das ELBE-GEWERBE-ZENTRUM im Wandel der Zeit

 

Tradition und Moderne

 

1931/33  wurden die Gebäude als Margarine-Fabrik und Kaffee-Rösterei konzipiert und erbaut. (Architekten: Dyckerhoff & Widmann KG).

Später dienten die Gebäude der Herstellung drucktechnischer Erzeugnisse und wurden in dieser Zeit als Peute-Druckhaus bekannt.

Bereits 1979  wurden die traditionellen Backstein-Fabrik-Gebäude vom späteren Gründer der G. Reitinger Grundstücksgesellschaft mbH, Herrn Gert Reitinger, erworben. Bis zur Gründung der Grundstücksgesellschaft 1982 befanden sich hier weiterhin noch  die Verwaltungs-, Produktions-und Lagerflächen der Druckerei.

Im Jahr 1982 wurden erstmalig gewerblich nutzbare Flächen auch an andere Branchen vermietet. Dies war der Grundstein für den auch heute noch privat geführten Gewerbepark auf der Peute-Insel in unmittelbarer Elbnähe.

Seit 1982 haben die altehrwürdigen Fabrik-Gebäude umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen und Modernisierungsarbeiten erfahren.

Hierbei wurde stets großer Wert auf die Erhaltung der historischen, ursprünglichen Außenansichten gelegt.

Im Inneren der Gebäude hat mit Rücksichtnahme auf die Erhaltung der historischen Innenarchitektur modernste Ausstattung Einzug gehalten, so dass die mit den Jahren gewachsene Anzahl von  Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben ihre Anforderungen an einen hohen technischen Standard in den Räumen wiederfinden.

Mehr als 25 unterschiedliche Branchen haben sich inzwischen für diesen Standort entschieden – das mehr als 100 Jahre alte Konzept  des klassischen Gewerbehofes fand und findet damit hier in Zeiten knapper urbaner Flächen eine glänzende Renaissance.

 

Seit 2013 gehört das Gebäude-Ensemble des ELBE-GEWERBE-ZENTRUMS zu den Industriedenkmälern der Stadt Hamburg.